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| Grauwallkanal |

Beim derzeit größten Hafenbau- projekt in Europa ist ein Wasserlauf im Weg:
Die etwa 90 Hektar große Fläche, auf der bis zum Jahre 2008 Bremerhavens ...
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| Stadtbad |

Im Mai 2003 erhielten wir von der BIS GmbH den Auftrag zum Rückbau
des ehemaligen Stadtbades.
Das öffentliche Interesse an diesen Arbeiten war sehr groß...
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Stadtbad Bremerhaven - Abbruch, Entsorgung, Erdarbeiten
Im Mai 2003 erhielten wir von der BIS GmbH den Auftrag zum Rückbau des ehemaligen Stadtbades.
Das öffentliche Interesse an diesen Arbeiten war sehr groß, wie man der Berichterstattung der
Fernseh- und Printmedien entnehmen konnte.
Der Auftrag umfasste den Rückbau
des ehemaligen Stadtbades bis auf die Kellersohle, die ordnungsgemäße
Entsorgung aller anfallenden Reststoffe sowie die Ausführung von Erdarbeiten.
In der ersten Phase wurde das "Innenleben" des Stadtbades entkernt. Dabei wurden asbesthaltige
Bauteile, Dämmstoffe und Isolierungen fachgerecht ausgebaut, sortenrein in speziellen Containern
gesammelt und anschließend zugelassenen Entsorgern übergeben. Mit dem gleichen Verfahren wurden
andere Materialien wie Glas, Kunststoff, Holz oder diverse Fußbodenbeläge durch uns entsorgt.
Des Weiteren wurden andere "Hinterlassenschaften" der 40-jährigen Nutzung während der Durchführung
gefunden, wie z.B. Kühlschränke, undefinierbare Chemikalien, Chemikalien zur Wasserreinigung oder
Batterien, die ebenfalls einer ordnungsgemäßen Entsorgung zugeführt wurden.
Anschließend begann der
eigentliche "Abriss" des Stadtbades. Ein 45 to Abriss-Bagger mit 22 m -
langen (Longfront-) Ausleger und entsprechenden Anbaugeräten, wie z.B. Betonschere, -zange oder
Sortiergreifer, baute sowohl die ehemalige über 17 m hohe Schwimmhalle als auch den angrenzenden
über 25 m hohen Hochspeicher für Heiß- und Kaltwasser zurück. Die anfallenden Reststoffe, z.B.
Dachpappe (teerhaltig), Beton, Stahl, Fliesen- und Keramikreste, Holz etc., wurden sortiert und
entsorgt. Die übrigen Gebäude wurden durch bis zu 3 gleichzeitig eingesetzte
30 to - Hydraulik-Kettenbagger bis teilweise auf die Kellersohle abgebrochen, sortiert und entsorgt.
Dabei anfallende spezielle Kontaminationen, z.B. durch PCB-haltige Anstriche kontaminierter Beton,
verunreinigte Filterkiese, teerhaltiger Asphalt, teerhaltige Dachpappen oder durch Hydrauliköl
verunreinigter Beton wurden separat ausgebaut, zwischengelagert, beprobt und nach Analyse der
genauen Schadstoffkonzentrationen den dafür zugelassenen Entsorgern zugeführt.
Nach Abschluss des Rückbaus wurden die entstandenen Baugruben mit Füllsand aufgefüllt und die
umliegenden Wege und Anlagen wieder in ihren ursprünglichen Zustand versetzt. Auf einem Teil der
Fläche, der in nächster Zeit wohl nicht bebaut wird, wurde ein Behelfsparkplatz erstellt, um die
Parkplatznot in der City und um die Hochschule etwas zu mildern.
Zu erwähnen ist noch, dass
sämtliche Arbeiten durch ein unabhängiges Ingenieurbüro auf ordnungsgemäße
Durchführung hin baubegleitend überwacht wurden. Das Umweltschutzamt der Stadt Bremerhaven wurde
darüber hinaus über alle durchgeführten Entsorgungen im Voraus informiert und in den Genehmigungsweg
eingeschaltet.
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