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| Grauwallkanal |

Beim derzeit größten Hafenbau- projekt in Europa ist ein Wasserlauf im Weg:
Die etwa 90 Hektar große Fläche, auf der bis zum Jahre 2008 Bremerhavens ...
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| Stadtbad |

Im Mai 2003 erhielten wir von der BIS GmbH den Auftrag zum Rückbau
des ehemaligen Stadtbades.
Das öffentliche Interesse an diesen Arbeiten war sehr groß...
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Bodenaustausch und Entsorgung Gewerbegebiet Im Felde/Poristr.
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Im Zuge der Erstellung des Gewerbegebietes "Im Felde / Poristr." erhielt die
ARGE ERDARBEITEN PORISTR., bestehend aus den Firmen GEORG GRUBE GMBH, Bremerhaven,
und Georg Mehrtens Ingenieurbau GmbH, Bramstedt, den Auftrag von der Stadt
Bremerhaven, vertreten durch die BIS GmbH, Bodenaustausch- und Entsorgungsarbeiten
durchzuführen.
Der Schwerpunkt der Arbeiten lag dabei in folgenden Bereichen:
1. Entsorgung von oberflächennah angetroffenen Verunreinigungen des Bodens durch
Siedlungsabfälle (Hausmüll, Schlacken, etc.).
Dabei wurde dieser Boden ausgehoben, auf Miete gesetzt, beprobt und analysiert,
anschließend abtransportiert und auf einer zugelassenen Deponie entsorgt. Dieser
Vorgang erfolgte unter ständiger Überwachung durch ein unabhängiges Ingenieurbüro.
Hierbei wurden insgesamt mehr als 10.000 to Boden einer ordnungsgemäßen Entsorgung zugeführt.
2. Bodenaustausch des für eine spätere Bebauung nicht genügend tragfähigen Oberbodens
Für eine spätere Nutzung des Geländes als Gewerbegebiet musste der vorhandene Moorboden
gegen einen tragfähigen Füllboden ausgetauscht werden, um stabile Bodenverhältnisse zu schaffen.
Es wurden dafür mehr als 85.000 cbm Boden ausgehoben, entsorgt und durch über 130.000 cbm
Füllboden ersetzt.
Zur Ausführung dieser Arbeiten setzten die beteiligten Firmen bis zu 4 30 to Hydraulikkettenbagger
ein. Hinzu kamen Mobilbagger, Rad- und Kettendozer, div. Radlader von 0,7 - 4,5 cbm, eine 15 to
Walze und div. Rüttelplatten. Weiterhin wurden bis zu 30 4-Achs- und Sattel-Kipper gleichzeitig
eingesetzt, um den engen Terminplan einzuhalten.
Die Aushubarbeiten standen unter ständiger Überwachung durch einen Kampfmittelräumdienst, da
Bombenfunde nicht auszuschließen waren. Und es wurden im Laufe der Bauarbeiten 2 amerikanische
250 kg Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden.
Diese Funde führten nicht nur zu erheblichen Behinderungen des Autoverkehrs im Umkreis, da für
die Dauer der Bergung und Räumung der Bomben sämtlicher öffentlicher Verkehr im Umkreis von
500 m verboten wurde, was auch zu zwei mehrstündigen Sperrungen der nahegelegenen BAB 27 führte.
Sämtliche Anwohner im betroffenen Gebiet mussten für die Dauer der Räumung ihre Wohnungen
verlassen, da der Sprengmeister der Landespolizei Bremen die Bomben aufgrund technischer
Besonderheiten vor Ort sprengen musste.
Zum Schluss bleibt noch zu erwähnen, dass die Arbeiten termingerecht im Mai 2004 abgeschlossen wurden.
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